Wähle den richtigen Namen für deine Website ...

Die Aufgabe einer Domain: die Identität deiner Website

Ein Domainname legt nicht nur die Internetadresse deiner Website fest, sondern gibt ihr auch eine wiedererkennbare Identität.
Wenn du eine Site im Internet erstellst, musst du die Fragen deiner Leser vorausahnen, und die Antworten dementsprechend ausrichten. Dasselbe gilt für die Auswahl eines Namens.

Die Auswahlkritierien für den Namen einer Website

Ein guter Domainnamen sollte folgende Kriterien erfüllen:  

  • Kurz und selbsterklärend.
  • Leicht zu lesen, leicht auszusprechen, leicht zu merken, leicht zu buchstabieren.
  • Er sollte Sinn machen: er sollte dein Produkt repräsentieren, oder entsprechende Schlüsselwörter verwenden.
  • Den Kommunikationserwartungen deiner Leser entsprechen.
  • Zu guter Letzt: er muss verfügbar sein!
Ein einfacher Name, der den Inhalt deiner Website wiederspiegelt wird dir besser nutzen als ein komplizierter. Mach diesen einfachen Test: lies deine Namensvorschläge laut vor. Es sollte dir dabei helfen, einen einfach zu kommunizierenden Namen zu wählen.

Welche Zeichen könnnen in der Adresse einer Website verwendet werden?

Ein Domainname kann aus 1 - 69 Zeichen bestehen, Zahlen sowie Buchstaben. Das einzig erlaubte typografische Zeichen ist der Bindestrich. 

Üblicherweise besteht eine Domain aus 4 oder mehr Zeichen. Sämtliche Domains mit 1, 2 oder 3 Zeichen wurden bereits in den .com, .net, .org,... Domains registriert. 


Es wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden:

  • MeineDomain.com und meinedomain.com sind ein und dasselbe.

Zur besseren Lesbarkeit wurde der Bindestrich erlaubt. Er hilft einzelne Wörter hervorzuheben, und ermöglicht auch die Verwendung von Domains, die eine große Ähnlichkeit zu bereits bestehenden Domains aufweisen. 

  • verlange-meine-domain.org liest sich einfacher als verlangemeinedomain.org
  • steuer-reduzierung.info ersetzt hervorragend steuerreduzierung.info 
  • wenn köstlichesobst.org bereits vergeben ist, könnte köstliches-obst.org noch verfügbar sein.
Du kannst mehr als einen Domainnamen besitzen. Für die beiden oben genannten Beispiele könnte es ein guter Ansatz sein, Domains mit und ohne Bindestrich zu haben, und die Besucher dann zur Adresse deiner Wahl umzuleiten (wahrscheinlich jener mit Bindestrichen).

Marke oder Tätigkeit, der Domainname schützt deine Interessen im Internet 

Für die Auswahl eines Domainnamens stehen zwei Optionen zur Verfügung: 

  1. Wähle einen Domainnamen, der den Inhalt deiner Website beschreibt. 
  2. Wähle einen Domainnamen, der deine Marke oder dein Unternehmen präsentiert.
Bei der ersten Option liegt die größte Herausforderung darin, eine freie Domain zu finden. Vor allem, wenn gängige Beschreibungen und Schlüsselwörter verwendet werden.

Bei der zweiten Option liegt die Schwierigkeit darin, dass der Domainnamen keine ausreichende Information über den Inhalt der Site gibt. 

Beispiele:

  • Stell dir vor, Franz Meier ist ein Installateur in Salzburg. Er könnte den Domainnamen www.franzmeier.at wählen, welcher nichts über seine Tätigkeit aussagt. Er könnte auch installateur-in-salzburg.at wählen, welcher Auskunft über seine Tätigkeit, sowie seinen Standort gibt. Das wäre auch für Google von Interesse. 
Es muss auf jeden Fall überprüft werden, ob dein gewünschter Domainname bereits als Marke eingetragen ist. Verwende dafür Google.

Sehr wichtig ist auch das Überprüfen bei der dafür zuständigen gesetzlichen Institution deines Landes (zB. Patentamt in Österreich). So kannst du dich rechtlich absichern. 

.com, .org, .eu : eine Vielzahl an Domainendungen. Wie wählt man aus?

Domainendungen lassen sich in zwei große Kategorien unterteilen: generische und geographische Endungen. Der Inhalt deiner Website sowie deine Zielgruppe helfen dir bei der Auswahl der passenden Endung. 


Die Endung deines Domainnamens bestimmt auch die Reichweite deiner Website: 

  • Generische Domainendungen, wie .com für kommerzielle Tätigkeiten und .org für Organisationen. Beide vermitteln eine globale Präsenz sowie ein internationales Bild über die jeweilige Tätigkeit.
  • Geographische Domainendungen, wie .at für Österreich oder .it für Italien. Sie erhöhen das Vertrauen der lokalen Besucher und geben Auskunft über die verwendete Sprache. 

Das Anmelden mehrerer Domainnamen, mit unterschiedlichen Endungen, kann eine gute Strategie sein. Um etwa verschiedene Märkte anzusprechen (entsprechende geographische Endung für die jeweilige Sprache) oder seine Website vor böswilligen Mitbewerbern zu schützen.